Ein besonderer Moment war der Redebeitrag unserer Schülerinnen der SPA-Ausbildung, die ihre persönlichen Perspektiven und Einblicke aus dem Unterricht und dem Praktikum mit dem Publikum teilten. Neben ihnen sprach auch der Bürgermeister Jan Lindenau, der die Bedeutung eines gemeinsamen Engagements gegen Rassismus betonte. Musikalische Beiträge vom Anadolu Kollektivchor der Alevitischen Gemeinde Lübeck rundeten die Veranstaltung ab und schufen einen würdigen Rahmen für den Austausch. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier wurden bei einem gemeinsamen Ausklang die Vision-Boards aus dem Wahlpflichtfach „Rassismuskritik“ der SPE-Mittelstufen und SP Unterstufenpräsentiert. Der Kurs, geleitet von Johannes Kollenbrandt, hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie insbesondere Kindertageseinrichtungen inklusiver und rassismuskritischer gestaltet werden können. Die von den Schülerinnen entwickelten Ideen wurden dabei anschaulich und kreativ dargestellt und luden die Besucher:innen zu angeregten Gesprächen ein. Unterstützt wurde der Wahlpflichtkurs von engagierten Schüler:innen aus der AG Schule ohne Rassismus in Begleitung von Tamara Feindt. Ein RIESEN Dankeschön geht an die Schülerinnen Alina Hoffmann, Leni Burdenski, Jess Beermann, Annika Purwin, Lisa Leipold, Mira Leitner, Leonie Schnabel, Sara Alshaikhi, die mit ihrem Einsatz ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen den Rassismus und Rechtsextremismus gezeigt haben. Ausstellung in unserer Schule Die Ergebnisse dieser Arbeit sind nun auch in unserer Schule zu sehen: Im A-Foyer wird aktuell eine Ausstellung präsentiert, die sowohl die Vision-Boards aus dem Wahlpflichtfach „Rassismuskritik“ als auch die Ergebnisse einer schulinternen Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen unter unseren Schüler:innen zeigt. Die Ausstellung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus und ist deswegen sowohl für Schüler:innen als auch externe Besucher:innen vom 13.03.-31.03.2026 geöffnet. Die Ausstellung macht unterschiedliche Perspektiven sichtbar und schafft Raum für Austausch, Nachdenken und Dialog. Ergänzt wird sie durch eine Mitmachaktion, die dazu einlädt, eigene Gedanken und Ideen einzubringen. Alle Klassen und Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und sich aktiv an den Gesprächen zu beteiligen. Gemeinsam möchten wir daran arbeiten, unsere Schule weiterhin als einen Ort der Vielfalt, des Respekts und der Gleichberechtigung zu gestalten.
