Schüler*innen moderieren Podium zu Alltagsrassismus und Zivilcourage

In der Dorothea-Schlözer-Schule fand eine
Podiumsdiskussion zum Thema „Alltagsrassismus: Handlungsstrategien
für Schüler*innen" statt.

Auf dem Podium diskutierten Berry Paskowski vom
Verband Deutscher Sinti und Roma e.V., Landesverband Schleswig-Holstein,
Gürsel Yıldırım, Kurator der Ausstellung „Migrantischer
Widerstand", sowie Sonja Klüver, Leitung vom Haus der Kulturen.

Parallel dazu sind den November über die Ausstellungen "Migrantischer
Widerstand" und "Bruder Sinti - Schwester Roma" im Foyer der Schule zu
sehen, auf die im Podium Bezug genommen wurde.

Die Diskussion wurde von zwei engagierten Schülern moderiert und im
Rahmen des Philosophie- und Religionsunterrichts, in Zusammenarbeit mit
der AG „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" unter Leitung von
Dr. Beatrix Hahner, vorbereitet.
Besonders beeindruckt haben das Engagement der Schüler*innen und der
Lehrerinnen Frau Müller von Walter und Frau Riede, die im Vorfeld
interessante Projekte zum Thema Rassismus und Ausgrenzung erarbeitet und
fundierte Fragen für das Podium entwickelt haben.

„Es wurde deutlich, wie tief Formen von Rassismus in
gesellschaftlichen Denk- und Verhaltensmustern verankert sind", so eine
Teilnehmerin. Die Podiumsgäste betonten, dass bewusste
Auseinandersetzungen mit Rassismus und Ausgrenzung einerseits und
Zivilcourage andererseits unerlässlich sind. Die Diskussion hat
wichtige Perspektiven auf Alltagsrassismus sichtbar gemacht und gezeigt,
wie wichtig das stetige Reflektieren des eigenen Handelns für eine
diskriminierungsfreie Schulkultur ist.